Moderne ERP-Systeme bieten beste Voraussetzungen, damit Unternehmen ihre anspruchsvollen Ziele erreichen. Doch die Investition in die Digitalisierung will wohl überlegt sein. Schließlich sind vom Projektmanagement, Warenwirtschaft, Finanzbuchhaltung über CRM und Materialwirtschaft alle Abteilungen von den Veränderungen betroffen. Erfahren Sie jetzt, welche ERP-Anbieter es gibt und wie Sie den idealen Implementierungspartner für Ihr Unternehmen finden.

 

 

 

 

ERP-System-Anbieter

Die Zeiten, in denen leistungsfähige ERP-Software (Enterprise Resource Planning System) den Big Playern der jeweiligen Branche vorbehalten war, sind längst vorbei. Befragungen zum Software-Gebrauch belegen, dass mehr als 75 Prozent der deutschen Unternehmen auf moderne ERP-Lösungen setzen. Und das nicht ohne Grund, denn: ERPs bieten eine Vielzahl unterschiedlicher Vorteile.

Neben einer zentralen Datenspeicherung ist ein ERP-System ein zentrales Element, um einheitliche und transparente Bedingungen im Unternehmen herzustellen. Gleichzeitig trägt die Software dazu bei, die Prozesse im Unternehmen zu optimieren. Das spart Zeit und Kosten. Fehler minimieren sich, die Zusammenarbeit wird verbessert. Eine lückenlose Dokumentation der Abläufe ermöglicht eine effiziente Unternehmenssteuerung.

 

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Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass der Markt der ERP-Anbieter unübersichtlich ist. Vertreten sind die Branchenriesen ebenso wie kleinere Hersteller und Nischen-Anbieter. Für Unternehmen, die mit dem Gedanken spielen, eine ERP-Software im eigenen Betrieb einzuführen, ist es nicht einfach, sich überhaupt einen neutralen Marktüberblick zu verschaffen – von einem Vergleich ganz zu schweigen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Anforderungen an eine ERP-Lösung von Unternehmen zu Unternehmen unterscheiden. Damit Sie sich ein Bild des Marktgeschehens machen können, stellen wir Ihnen nachfolgend zehn bedeutende ERP-Anbieter in alphabetischer Reihenfolge vor.

 

DATEV

Über die Dienstleistungen von Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern ist das Unternehmen ein Begriff geworden. Seit mehr als 50 Jahren steht die Bezeichnung DATEV für „Datenverarbeitung“. Bereits 1976 begann die DATEV mit dem Aufbau eines eigenen Netzes, um eine Datenfernübertragung zwischen Kanzleien von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Rechtsanwälten und Firmen zu ermöglichen. Nicht zuletzt aufgrund der langen Tradition zählt das Software-Unternehmen aus Nürnberg zu den erfahrensten Anbietern von qualitativ hochwertiger Software und IT-Dienstleistungen.

Mittlerweile gehört ein kompaktes ERP-System für betriebswirtschaftliche Abläufe zum Portfolio der DATEV. In Verbindung mit der Anbindung an die DATEV-Cloud entlastet der ERP-Software-Anbieter Unternehmen bei der automatischen Datensicherung, revisionssicheren Archivierungen oder einem abgesicherten Datenaustausch. Die ERP-Cloud-Software der DATEV lässt sich zudem über Module erweitern. Zu den Kernkompetenzen der DATEV zählen zweifelsohne die Bereiche Rechnungswesen und Personalwirtschaft.

 

Haufe X360

Das Cloud-ERP-System Haufe X360 zielt ganz auf die Bedürfnisse mittelständischer Unternehmen ab. Voll integrierte ERP-Module ermöglichen es, sämtliche betriebswirtschaftlichen Abläufe des Unternehmens softwareseitig abzubilden.

Die funktionelle Bandbreite reicht dabei von den Bereichen

  • Buchhaltung/Finanzwesen,
  • Warenwirtschaft,
  • CRM (Customer Relationship Management),
  • E-Commerce,
  • Außendienststeuerung und
  • bis hin zum Projekt-Controlling

Weitere Systeme lassen sich ganz flexibel über Schnittstellen anbinden.

Im Resultat entsteht so eine Cloud-basierte ERP-Lösung, die eine zentrale Datenbasis für alle Anwendungen bietet. Haufe X360 bringt damit alles Erforderliche mit, um geschäftliche Prozesse effizient und gewinnbringend zu digitalisieren. Die durchgängige Verfügbarkeit von Daten macht die Digitalisierung von Wertschöpfungsketten transparent und ermöglicht eine effiziente Ressourcenplanung inklusive der Möglichkeit, Auswertungen und Reportings in Echtzeit vorzunehmen.

Die Cloud-basierte Funktionsweise garantiert zeit- und ortsunabhängiges Arbeiten mit internetfähigen Devices. Gleichzeitig ist das ERP-System leicht skalierbar und wächst dynamisch mit steigenden Anforderungen des anwendenden Unternehmens. Dadurch lassen sich beispielsweise neue Geschäftsmodelle einfach und unkompliziert in die Cloud-ERP integrieren.

 

Infor

Rund 20 Jahre nach der Unternehmensgründung zählt Infor zu den weltweit größten Anbietern von ERP-Lösungen. Die Lösungen des ERP-Anbieters richten sich gleichermaßen an Großunternehmen sowie KMU (Kleine und mittlere Unternehmen) und setzen auf die Cloud. Das Hosting wird mithilfe der Amazon Web ServiceTM (AWS®) realisiert. Neben einfacher Handhabung zielt die Cloud-basierte ERP-Lösung darauf ab, Unternehmen eine bessere Planung und Steuerung entlang der gesamten Lieferkette zu ermöglichen. Gleichzeitig werden operative Prozesse optimiert und die Komplexität der Supply Chain reduziert. Mit speziellen ERP-Cloud-Lösungen fokussiert sich Infor auf die Finanzdienstleistungsbranche und den Großhandel – insbesondere den Großhandel.

 

myFactory

myFactory ist ein Kind der Cloud. Das im Jahr 2009 gegründete Unternehmen setzt seither auf Softwarelösungen in der Wolke und zählt zu den SaaS-Pionieren – das Distributionsprinzip Software-as-a-Service war seinerzeit noch nicht so weit verbreitet. Mit dem Blick auf die aktuelle Situation lässt sich sagen, dass das Unternehmen damit richtig lag. Erst später komplettierte das deutsche Unternehmen sein Portfolio auch mit On-Premise-Programmen. Die ERP-Software-Lösung zeichnet sich durch eine breite Auswahl unterschiedlicher Module aus, mit der sich das System erweitern und auf die individuellen Bedürfnisse abstimmen lässt.

Die Cloud-basierte Software zielt primär auf den Bereiche Handel, Produktion und Dienstleistung ab. Spezielle Anforderungen im Bereich Warenwirtschaft werden mithilfe von Branchenlösungen abgedeckt, die in Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern realisiert wurden. Zu den wichtigsten Möglichkeiten der webbasierten ERP-Lösung zählen eine intuitive Belegerfassung und ein übersichtlicher Artikelstamm. Von Vorteil ist außerdem die Option, Stamm- und Bewegungsdaten Betriebsstätten übergreifend zu führen.

 

Microsoft

Im Reigen der ERP-Anbieter darf der Software-Gigant aus Redmond natürlich nicht fehlen. Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung im Bereich der Unternehmenssoftware bietet Microsoft KMU und Großkunden bis hin zu Konzernen integrierte Business-Lösungen bei der Automatisierung geschäftlicher Prozesse. Dabei kann der ERP-Hersteller auf die weite Verbreitung seiner Produkte und vom weltweiten Bekanntheitsgrad profitieren. Microsoft Dynamics 365 – die ERP-Lösung bietet Kunden, Lieferanten und Partnern vielfältige Funktionen (Marketing, Sales, Commerce, Operations, Finance, Service, Human Resources [HR]). Die Microsoft-Lösung verbindet die Möglichkeiten des ERP mit der Funktionalität des CRM.

 

Oracle

Mit Oracle zählt ein weiteres Schwergewicht zu den Big Playern im Bereich ERP-Software. Der US-amerikanische Hersteller kann auf ein weitgefächertes Angebot für verschiedene Industrie- und Wirtschaftszweige verweisen. Neben Unternehmens- und Anwendungssoftware bietet Oracle auch Internet-Plattformen, Server, Speichersysteme sowie Daten- und Cloud-Lösungen inklusive vielfältiger Services an. Die unternehmerischen Anfänge reichen bis in die 1970-er Jahre zurück. Heute zählt das Unternehmen aus Austin, Texas (USA) im ERP-Bereich diverse Weltkonzerne zu seinen Kunden. Die ERP-Produkte von Oracle zeichnen sich durch vielfältige Funktionen aus und unterstützen Prozesse in den Bereichen Fertigungsmanagement, Finanzbuchhaltung, Lagerhaltung und weitere.

 

SAGE

Das Unternehmen aus Newcastle wurde 1981 gegründet. Seit dem Jahr 2000 beschäftigt sich SAGE mit digitalen Unternehmenslösungen. Der Weg führte dabei über Bereiche wie der Personalwirtschaft und CRM bis zu den aktuellen ERP-Lösungen. Heute zählt SAGE zu den größten Anbietern betriebswirtschaftlicher Software. Die SAGE-Lösungen lassen sich flexibel auf die Erfordernisse der jeweiligen Unternehmen anpassen und zielen auf die Prozesse der fertigenden Industrie und des Handels ab. Spezielle ERP-Systeme richten sich direkt an KMU.

 

SAP

Der deutsche ERP-Anbieter SAP zählt zu den bekanntesten Unternehmen überhaupt. Schon bei der Gründung von SAP im Jahr 1972 stand fest, dass es Ziel des Unternehmens sein sollte, Standard-Anwendersoftware für die Verarbeitung in Echtzeit zu entwickeln. Bereits nach kürzester Zeit präsentierten die Gründer ein System zur Finanzbuchhaltung, das über die Jahre kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Mit der Zeit kamen Software-Lösungen für viele weitere Unternehmensbereiche hinzu.

Der modulare Aufbau der SAP-Lösungen war dem Unternehmen demnach in die Wiege gelegt. Bis heute zeichnen sich die Software-Systeme aus dem baden-württembergischen Walldorf durch ihre Modularität aus. Heute zählt SAP zu den wichtigsten ERP-Anbietern der Welt. Das Unternehmen bietet umfassende E-Business-Lösungen, die unternehmensübergreifende Kollaborationen ermöglichen. Die ERP-Möglichkeiten des SAP-Konzerns sind vielseitig. Abgestimmte Lösungen richten sich an alle relevanten Zielgruppen. Die unternehmerische Spannbreite reicht dabei von KMU bis hin zu Weltkonzernen.

 

Scopevisio

Mit dem Ziel Geschäftsprozesse ganzheitlich und durchgängig abzubilden, entwickelt die Scopevisio AG seit der Unternehmensgründung im Jahr 2007 integrierte Cloud-Software für mittelständische Unternehmen. Der in Bonn ansässige ERP-Anbieter bietet seinen Kunden branchenunabhängige ERP-Lösungen. Die Standardsoftware aus der Cloud bietet individuelle Konfigurationsmöglichkeiten, ist skalierbar und gewährleistet eine konsistente Datenpflege. Funktionelle Erweiterungen über die Einbindung diverser Schnittstellen sind möglich. Eingesetzt werden, kann die Software von wenigen bis zu mehreren hundert Mitarbeitern.

 

weclapp

Das 2008 gegründete Unternehmen aus Frankfurt am Main bietet eine All-in-One-ERP-Lösung. Das System von weclapp arbeitet browserbasiert und ist modular aufgebaut. Das ermöglicht eine weitreichende Skalierbarkeit. Abgebildet werden folgende Geschäftsbereiche: Projektmanagement, Buchhaltung, Produktion, Warenwirtschaft, E-Commerce, POS, und CRM. Zielgruppe sind KMU aus der Dienstleistungsbranche. Auch die Anforderungen des Handels bilden die weclapp-ERP-Lösungen ab. Anwender loben die übersichtliche und moderne Benutzeroberfläche, die eine intuitive Bedienung ermöglicht.

 

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Bild: Getty Images, Inc.

 

Unternehmensgröße

„Auf jedes Töpfchen das passende Deckelchen.“ Auf diesen kurzen Nenner lässt sich die Suche nach dem richtigen ERP-Anbieter bringen. Da kein Unternehmen einem anderen gleicht, ist es die Aufgabe einer ERP-Lösung, die individuellen Ausprägungen auf digitaler Ebene abzubilden. Glücklicherweise ist die Zahl der ERP-Anbieter in den zurückliegenden Jahren deutlich angestiegen, sodass gerade der Mittelstand in den Genuss eines breiten Angebotsspektrums kommt.

In der Praxis lassen sich die Anbieter in zwei große Gruppen einteilen:

  • ERP-Lösungen für große Unternehmen und Konzerne
  • ERP-Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen

Auch wenn der modulare Aufbau der ERP-Systeme eine weitgehende Skalierbarkeit ermöglicht und der Leistungsumfang umfangreiche Möglichkeiten für individuelle Anpassungen bereitstellt, spielt die Unternehmensgröße eine zentrale Rolle bei der Auswahl des ERP-Anbieters. Vor allem Cloud-ERP-Systeme eignen sich für KMU. In der Regel verfügen sie über einen gestrafften Leistungsumfang, der die Realität kleiner und mittlerer Unternehmen widerspiegelt.

Dadurch entsteht eine übersichtliche und funktionale Bedieneroberfläche, bei der sich der Schulungsaufwand der Beschäftigten minimiert. Hinzu kommen Vorteile bei der Flexibilität. Die Bereitstellung der Daten in einer Cloud ermöglicht den Zugriff von nahezu jedem Internetfähigen Gerät – also auch mobil. Für Kleinstunternehmen und Start-ups ist dieser Vorteil nicht zu unterschätzen. Vor diesem Hintergrund eignen sich die Lösungen folgender ERP-Anbieter eher für große Unternehmen und Konzerne:

  • Microsoft
  • Oracle
  • SAP

ERP-System für KMU stellen unter anderem diese Anbieter zur Verfügung:

  • DATEV
  • Haufe X360
  • Infor
  • myFactory
  • SAGE
  • Scopevisio
  • weclapp

Entnehmen Sie der Tabelle, welche ERP-Systeme für die jeweilige Unternehmensgröße geeignet ist:

 

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Branchensoftware

Der Einsatz eines ERP-Systems ist in der Regel von Erfolg gekrönt, wenn die Geschäftsprozesse hundertprozentig abgebildet werden. Dazu müssen branchenspezifische Anforderungen umgesetzt werden. Um die Komplexität der Aufgabe zu verstehen, ist es sinnvoll, die Arten möglicher ERP-Programme zu verstehen.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Ansätzen:

  • Standardsoftware
    Dabei handelt es sich um „fertige“ Software, bei der individuelle Anpassungen vorgenommen werden. Standardsoftware stellt eine große Bandbreite an Funktionen bereit. Auf derartige Lösungen setzen überwiegend Unternehmen aus dem Dienstleistungsbereich, Handelsbetriebe und das produzierende Gewerbe.

  • Individualsoftware
    Entsprechende Systeme werden eigens für den Einsatz in einem Unternehmen entwickelt. Durch die Leistungsfähigkeit von Standard- und Branchensoftware verliert der Bereich Individualsoftware an Bedeutung. Hoch spezialisierte Unternehmen mit besonderen Vorschriften wie die Lebensmittelindustrie können jedoch von individueller ERP-Software profitieren.

  • Branchensoftware
    Der Fokus dieser ERP-Lösung liegt auf einem bestimmten Wirtschaftszweig. Eingesetzt werden diese ERP-Systeme, wenn viele Benutzer ähnliche Anforderungen und Prozesse zu bearbeiten haben. Im Grunde handelt es sich bei der Branchensoftware um erweiterte Standardlösungen. Vor allem Unternehmen aus Chemie, Pharma, Medizin sowie Lebensmittel, Kosmetik sowie Handel und Industrie setzen auf Branchenlösungen – nicht zuletzt, weil sie kostengünstiger als Individualsoftware ist. Branchenspezifische Anforderungen werden dennoch abgebildet.

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Lastenheft

Grundlage einer erfolgreichen ERP-Einführung sollte die Anfertigung eines Lastenhefts sein. Im Lastenheft ist aufgeführt, welche Anforderungen das jeweilige Unternehmen an ein ERP-System stellt. Das Lastenheft ist also die Zusammenfassung strategischer und fachbereichsspezifischer Anforderungen des Unternehmens. Je präziser die konkreten Anforderungsfälle im Lastenhefts formuliert werden, desto weniger Spielräume für Missverständnisse gibt es bei der Umsetzung des ERP-Projekts.

 

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Im Lastenheft werden Funktionen und Eigenschaften definiert, über die das ERP-System verfügen soll. Die Ausführungen werden an die potenziellen ERP-Anbieter geschickt und dienen gewissermaßen als Briefing. Damit wird das Lastenheft zu einem wichtigen Instrument bei der Auswahl des ERP-Anbieters. Sorgfalt bei der Ausarbeitung des Kriterienkatalogs und der Bedarfsermittlung zahlen sich demzufolge über viele Jahre aus. Idealerweise ist ein Lastenheft nachvollziehbar strukturiert. Es orientiert sich an den bestehenden Prozessen. Lösungen und Lösungswege werden nicht vorgegeben. Diese zählen zu den Aufgaben des ERP-Anbieters.

 

notify2xWichtig:

Das Lastenheft ist nicht mit dem Pflichtenheft zu verwechseln. Im Pflichtenheft erläutert der ERP-Anbieter wie die Anforderungen des Unternehmens aus dem Lastenheft umgesetzt werden.

 

 

Auswahlkriterien

So viel ist sicher: Für jedes Unternehmen gibt es das passende ERP-System. Die Frage ist nur, anhand welcher Kriterien die richtige ERP-Auswahl getroffen werden kann. Folgende Bereiche sind in die Überlegungen einzubeziehen:

  • Technische und funktionelle Anforderungen
  • Flexibilität und Skalierbarkeit
  • Preis und Leistung

Darüber hinaus ist es Aufgabe des ERP-Anbieters, die langfristige Verfügbarkeit des ERP-Systems über Software-Updates sicherzustellen. Für die Entscheidung von Bedeutung sind weiterhin Einschätzungen zur ERP Usability. Die Anwenderzufriedenheit erhöht die Akzeptanz der ERP-Lösung im Unternehmen und minimiert den Aufwand für Schulungen. Von elementarer Bedeutung sind die Bereiche Funktionsumfang und Datensicherheit.

Die Integration von:

  • Geschäftsprozessen,
  • Automatisierungen,
  • Web Services und
  • Reportingfunktionen

zählt zu den Kernfunktionen des ERP-Systems. Letztlich sind auch Cloud- und Server-Standort von Bedeutung.

 

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Last but not least spielt auch der Preis eine Rolle. Wie so oft gilt auch hier: Das Verhältnis von Preis und Leistung ist ein elementares Kriterium. Neben externen Kosten sollten bei der Entscheidung für eine ERP-Software immer auch interne Kosten zu berücksichtigen. Mögliche Folgekosten für Support, Wartung und Schulungen sollten immer mitgerechnet werden.

 

Fazit

Die Entscheidung für einen ERP-Anbieter ist von zentraler Bedeutung für den Projekterfolg. Strategisches Vorgehen und akribische Detailtreue schützen vor unliebsamen Überraschungen. Die gute Nachricht für Unternehmen: Das Angebot an maßgeschneiderten ERP-Systemen ist riesig. Die Leistungsfähigkeit der ERP-Lösungen hat in den zurückliegenden Jahren deutlich zugenommen. Wer eine sorgfältige Vorauswahl trifft, Angebote einholt und gegebenenfalls eine kostenlose Produktdemo nutzt, der beschreitet den richtigen Weg, um seinen idealen Implementierungspartner zu finden.

 

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