Der Eroberungszug digitaler Abläufe und Prozesse im Handel und Großhandel schreitet unaufhaltsam voran. Onlineshops sind heute im Business-to-Consumer Bereich (B2C) nicht mehr wegzudenken. Immer mehr Händler im Business-to-Business Bereich (B2B) setzen ebenfalls auf digitale Verkaufskanäle und werden zum Onlinehändler. Mit dem Erfolg steigen die Anforderungen an die Prozesse der Warenwirtschaft. Erfahren Sie jetzt, wie Sie mit einem Enterprise-Ressource-Planning-System (ERP) Ihren Erfolg im E-Commerce maximieren.

 

 

 

 

Was ist ein Onlineshop?

Es gibt kaum ein Unternehmen, das neben klassischen Vertriebsstrukturen, wie zum Beispiel Ladengeschäften, nicht zusätzlich auf digitale Marktplätze wie Webshops setzt. Onlineshops gelten als der wichtigste Vertriebskanal im E-Commerce.

Der Definition nach versteht man unter einem Onlineshop das Folgende: Als Onlineshop werden Webseiten bezeichnet, über die Waren oder Dienstleistungen im Internet, also online, angeboten und verkauft werden.

Lockdowns in weiten Teilen der Welt haben die Bedeutung digitaler Verkaufskanäle eindrucksvoll zutage treten lassen. Kein Wunder also, dass Webshops boomen wie nie zuvor. Für Unternehmen bietet ein attraktiver Onlineshop die Sicherheit, Kunden jederzeit erreichen zu können – unabhängig von Einkaufszeiten und Lockdowns.

 

ERP für den Onlineshop

Online-Shopping ist bequem. Unabhängig von Zeit und Raum sind Einkäufe immer dann möglich, wenn ein digitales Endgerät mit Internetzugang verfügbar ist. Ein Blick hinter die Kulissen der kundenfreundlich gestalteten Benutzerführung mit übersichtlichen Waren- und Dienstleistungsangeboten offenbart die komplexen Vorgänge, die für ein effektives Shopsystem erforderlich sind.

Wer auf eine maximale Effizienz seiner digitalen Niederlassung im Internet abzielt, der kommt um eine integrierte Lösung für Onlineshop und Warenwirtschaftssystem nicht herum. Idealerweise ist die Warenwirtschaft in ein sogenanntes Enterprise-Resource-Planning-System (ERP) eingebunden und bildet damit eine zentrale Datenbasis des Unternehmens.

Das bedeutet eine Professionalisierung digitaler Verkaufskanäle: Informationen zu Lagerbeständen, Verkäufen und dem Rechnungswesen werden mithilfe der ERP-Software zusammengeführt. Das für den Onlineshop unabdingbare Warenwirtschaftssystem (WaWi) bildet dabei die Warenströme im Geschäftsprozess ab. Integriert in ein ERP-System ist der Bereich WaWi eine wichtige, aber nur eine Funktion in einem umfassenden digitalen Gebilde.

Die Antwort auf die Frage ERP oder WaWi sollte deswegen lauten: Beides. Für Unternehmen, die einen Onlineshop strukturiert und effizient betreiben möchten, kommt nur eine ERP-System mit integriertem Warenwirtschaftssystem infrage.

Eine ERP-Software bietet alle erforderlichen Kernfunktionalitäten und ist leicht skalierbar. Die Warenwirtschaft des Onlineshops wächst mit den Anforderungen. Branchenspezifische Zusatzfunktionen bieten flexible Möglichkeiten, um individuelle Bedürfnisse des Unternehmens abzubilden.

Insbesondere die ERP-Funktion E-Commerce ermöglicht weitreichende Freiheiten zwischen mehreren Einkaufskanälen. Eine Omnichannel-Strategie eröffnet den Kunden eine Vielzahl unterschiedlicher Verkaufskanäle.

 

Omnichannel

Moderne ERP-Systeme sind in der Lage, den Handel und Verkauf von Waren und Dienstleistungen zu revolutionieren, indem der Kunde ins Zentrum des Interesses gestellt wird.

Das Zeigt ein Blick auf die Definition des Omnichannel-Marketings: Unter Omnichannel – auch als Omnichannel-Management oder Omnichannel-Retailing bezeichnet – versteht man das synergetische Planen, Steuern und Kontrollieren aller Vertriebskanäle und Kundenkontaktpunkte.

Was ein wenig sperrig klingt, bedeutet für die Kunden nicht weniger als die Option, bei Einkäufen jederzeit zwischen den verschiedenen Vertriebskanälen zu wechseln. Die umfassende Omnichannel-Vertriebsstrategie erhöht Kundenerlebnis und Kundenzufriedenheit gleichermaßen. Beide Parameter zählen zu den wichtigsten Zielen der Onlineshop-Betreiber.

Aus der Kundenperspektive klingt das Omnichannel-Prinzip logisch und folgerichtig. Und doch ist es das Ergebnis einer Entwicklung. Dass in einer schlüssigen Online-Strategie sämtliche Vertriebskanäle wie stationärer Handel, Onlineshop und Smartphone-App zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen, ist auch das Ergebnis einer leistungsfähigen ERP-Software.

Die Entwicklung bis zur Omnichannel-Strategie ist rasch nachgezeichnet: Der Weg führte von Singlechannel über Multichannel und Crosschannel zum Omnichannel. Während es beim Singlechannel nur einen Vertriebskanal gab, zeichneten sich Multichannel und Crosschannel durch eine größere Bandbreite aus. Organisiert wurde der Vertrieb über mehrere Kanäle. Das Omnichannel-Prinzip führt diesen Vertriebsansatz konsequent weiter und vernetzt alle erdenklichen Kanäle nahtlos miteinander. Damit ermöglicht eine Omnichannel-Strategie ganzheitliche und ungetrübte Kundenerlebnisse.

 

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Der Weg von Singlechannel zum Omnichannel kennzeichnet eine Entwicklung. Die moderne Retail-Strategie orientiert sich an den Interessen der Kunden und schafft Einkaufserlebnisse.

 

Aus Sicht der Unternehmen eröffnet die Omnichannel-Strategie neue geschäftliche Perspektiven im B2B- als auch im B2C-Bereich. Grundlage für das nahtlose Ineinandergreifen sämtlicher Prozesse ist ein ERP-System. Dank eines modularen Aufbaus mit vielen branchenspezifischen Zusatzfunktionen können vor allem auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) von den ERP-Möglichkeiten profitieren. Intelligente Programmierschnittstellen (API) erlauben es, Software-Funktionen wie beispielsweise Shop-Applikationen, E-Commerce-Plattformen oder Kassensysteme ins ERP-System zu integrieren.


Vorteile

Mit dem Omnichannel-Retailing hat sich der Kampf um die Zielgruppen erneut beschleunigt. Längst ist es für Kunden normal, Produkte und Dienstleistungen dort zu kaufen, wo immer es ihnen gerade beliebt: online, im Laden sowie auf Marktplätzen wie Ebay oder Amazon. Für Unternehmen, die erfolgreich verkaufen möchten, ist ein Omnichannel-Retailing und damit ein leistungsfähige ERP unerlässlich, um Geschäftsprozesse effizient zu gestalten.

Die Entscheidung für ein ERP-System ist grundsätzlich von Vorteil für Unternehmen. Einkauf, Verkauf, Lagermanagement, Finanzbuchhaltung und viele andere Funktionen bilden die Geschäftsbereiche auf digitaler Ebene in einem einzigen System ab. Ein Vergleich der Funktionen klassischer Warenwirtschaftssysteme mit einem ERP verdeutlicht die Vorteile der ERP-Software:

 

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 Im Vergleich zu Warenwirtschaftssystemen ist der Funktionsumfang von ERP-Systemen deutlich größer.

 

Die Verbindung von Onlineshop und ERP-System bietet mit dem automatisierten Datenaustausch beider Bereiche einen entscheidenden Vorteil. Sinnvoll eingesetzt, ergeben sich zahlreiche wirtschaftliche Aspekte. Das weit verbreitete Silodenken – also die getrennte Betrachtung von Produkten im Ladengeschäft und eingehender Online-Bestellungen – wird durch die Einführung eines ERP-System aufgebrochen.

Durch die Verbindung des Warenwirtschaftsfunktion mit dem E-Commerce-Modul innerhalb des ERP laufen alle zentralen Daten zu Lagerbeständen, Personal, Verkäufen und Rechnungswesen an zentraler Stelle zusammen. In der Folge entfällt manueller Datenabgleich – die Effizienz und Effektivität steigen.

 

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Mit der Integration des Onlineshops in ein ERP sind Daten in Echtzeit verfügbar – und zwar für alle berechtigten User. Gleichzeitig wird die Auftragsabwicklung einer Bestellung angestoßen, Lieferscheine und Rechnungen ohne Personalaufwand erstellt. Automatisierungen und die Synchronisierung von Daten sparen Zeit und minimieren gleichzeitig Erfassungsfehler.

Die Entscheidung, einen Onlineshop ins ERP zu integrieren, entlastet Abteilungen wie Buchhaltung und Lagerverwaltung. Artikelnummern und -daten, Lagerbestände, Stammdaten werden erfasst. Gleiches gilt für den Warenbestand und Warenausgang. Über die Anbindung des Customer-Relationship-Management-Moduls besteht zudem die Möglichkeit, Verkaufschancen auf der Grundlage automatisierter Service- und Support-Maßnahmen zu steigern.

Mit seismografischer Genauigkeit ermöglichen umfassende Auswertungsoptionen Zugriff auf sensible Informationen. So ist der Echtzeitzugriff auf aktuelle Zahlen hinsichtlich des Umsatzes ebenso möglich wie frühzeitige Warnungen in puncto Lieferengpässe. Gerade an dieser Stelle helfen belastbare Informationen, schnelle Lösungen zu finden.

Weitere Vorteile eines integrierten Onlineshops im ERP-System sind:

  • Webshop aus dem ERP-System steuerbar
  • Anpassung ans Corporate Design
  • Responsive Design für alle Endgeräte
  • SEO-ready
  • Unabhängigkeit von Öffnungszeiten (24/7)
  • Datenverfügbarkeit in Echtzeit
  • Unkomplizierter Datenexport
  • Zeitersparnis durch Automatisierungen

 

ERP-Systeme – die richtige Auswahl

Unternehmen, die ihre geschäftlichen Perspektiven in Richtung einer erfolgreichen Zukunft entwickeln möchten, kommen an einem ERP-System nicht vorbei. Welche Software am besten zum eigenen Onlineshop passt und was genau bei der ERP-Auswahl zu beachten ist, sind Fragestellungen, die sich Interessenten stellen.

Bei der Entscheidung für den passenden Hersteller oder Anbieter sollten Sie mit Bedacht vorgehen. Auch wenn die Entscheidung für ein ERP-System im Grunde alternativlos ist, sind derartige Digitalisierungsprojekte immer tiefe Eingriffe in die Prozesse des Unternehmens. Auch die Kostenseite ist von Bedeutung. Achten Sie bei Ihrer Entscheidung auf Folgekosten und Gebühren.

 

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Haufe X360 ist die Software-Lösung für den Mittelstand. Das flexible ERP-Modul bindet Ihren Onlineshop in Echtzeit an Ihr ERP-System an. Dank intensiver Betreuung, Inbetriebnahme und umfassenden Schulungsangeboten ist das Digitalisierungsprojekt in kürzester Zeit realisierbar.

 

Allgemeingültige Aussagen sind nur schwer möglich. Die tatsächliche Dauer einer ERP-Einführung hängt stark von den individuellen Anforderungen des jeweiligen Unternehmens ab. Die Zahlen schwanken stark – sechs bis 18 Monate dienen der Orientierung.

Die Verbindung von Onlineshop und ERP-System bietet mit dem automatisierten Datenaustausch beider Bereiche einen entscheidenden Vorteil. Sinnvoll eingesetzt, ergeben sich zahlreiche wirtschaftliche Aspekte. Das weit verbreitete Silodenken – also die getrennte Betrachtung haptischer Produkte und eingehender Online-Bestellungen – wird durch die Einführung eines ERP-System aufgebrochen. Durch die Verbindung des Warenwirtschaftsfunktion mit dem E-Commerce-Modul innerhalb des ERP laufen alle zentralen Daten zu Lagerbeständen, Personal, Verkäufen und Rechnungswesen an zentraler Stelle zusammen. In der Folge entfällt manueller Datenabgleich – die Effizienz und Effektivität steigen.
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