Die Zukunft des ERP ist mobil. Mithilfe von Smartphones, Tablets und Laptops ist es möglich von überall auf das ERP-System zuzugreifen. Der mobile ERP-Zugriff steigert die Produktivität Ihres Unternehmens. Eine effiziente Informationsverteilung ermöglicht schnelle Entscheidungen, schafft Wettbewerbsvorteile und sorgt für zufriedene Kunden.

 

 

 

Mobile ERP Definition

Die Experten dürften nicht überrascht sein: Moderne ERP-Systeme vollziehen eine Entwicklung, die mit der des Internets zu vergleichen ist. Nach erfolgreichen Jahren mit einer beeindruckenden Entwicklung werden die Systeme mobil.

Aufzuhalten ist mobiles ERP ebenso wenig wie das mobile Internet. Im Gegenteil: In sehr kurzer Zeit werden die daraus resultierenden Möglichkeiten zum Standard. Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen: Wer die Entwicklung des mobilen Enterprise Resource Planning verschläft, der wird gnadenlos abgehängt.

Um die Möglichkeiten mobiler ERP-Plattformen zu verstehen, sollte klar sein, was mobiles ERP bedeutet:

 

„Mobiles ERP bietet die Möglichkeit, flexibel und unabhängig von beliebigen Standorten auf Daten und Prozesse eines Unternehmens zuzugreifen. Zur Bedienung dieser Cloud-basierten ERP-Lösungen eignen sich Smartphones, Tablets oder Notebooks. Ermöglicht wird der Zugriff auf die Unternehmensplattform über mobile ERP-Apps.“

 

Die Rede ist nicht von irgendwelchen Szenarien in ferner Zukunft. Das Geschehen ist in vollem Gang – und funktioniert vielerorts bereits einwandfrei – auch abseits leistungsfähiger Mobilfunkverbindungen. Für den Fall, dass für das mobile ERP keine aktive Verbindung zustande kommt, wechseln intelligente Systeme einfach in den Offline-Modus. Dann werden alle für die Unternehmensprozesse relevanten Daten auf dem mobilen Endgerät gespeichert. Sobald eine stabile Verbindung verfügbar ist, werden die ERP-Daten in der Cloud aktualisiert.

Fest steht: Der schnelle Zugriff auf die Funktionen eines mobilen ERP-Systems über Mobile Devices ist unerlässlich. Daran wird die mobile Einsetzbarkeit moderner ERP-Systeme in der Zukunft bemessen.

Mobile ERP Anwendungen

Mit Hochdruck arbeiten ERP-Anbieter am Ausbau der mobilen ERP-Funktionalitäten. In kurzer Folge kommen immer neue Anwendungsoptionen hinzu. Die Entwicklungsrichtung ist deutlich: Während rund zwei Drittel der mobilen Zugriffe auf mobile ERP-Plattformen derzeit noch von Notebooks aus erfolgen, soll die Quote klassischer Mobile Devices wie Smartphone oder Tablet von derzeit knapp 28 Prozent deutlich gesteigert werden.

Welche Mobil-Strategie die Software-Hersteller gehen, ist dabei durchaus unterschiedlich. Aus technischer Perspektive bieten sich drei Möglichkeiten an:

 

  • Native Apps
    werden fest auf dem Endgerät installiert und müssen für jedes Betriebssystem angepasst werden. Die Apps verfügen in aller Regel über eine gute Usability und können dank HTML5 auch offline betrieben werden. Im Gegensatz zu webbasierten Apps greifen native Apps auf alle Funktionen des Smart Device zu.

  • Webbasierte Apps (HTML5)
    Anwendungen, die in HTML5 und CSS3 entwickelt wurden, erkennen das jeweilige Endgerät. Die Responsive-Strategie minimiert den Entwicklungsaufwand. Webbasierte Apps laufen im Browser. Auch wenn inzwischen einige Offline-Funktionen unterstützt werden, ist ein Internetzugang zwingend notwendig.
  • Hybride Apps
    vereinen die Möglichkeiten nativer mit webbasierten Apps. Hybride Apps decken alle Plattformen ab. Das minimiert Entwicklungskosten. Ausgeführt werden die mobilen ERP-Applikationen im Browser.

 

Der Einsatz mobiler ERP-Apps bietet viele Vorteile. Mobile ERP-Solutions steigern die Flexibilität. In der Praxis können Probleme sofort gelöst werden, da spontane Datenabfragen vor Ort möglich sind. Das beeindruckt Kunden ebenso wie die Verbindlichkeit, die der mobile ERP-Trend möglich macht.

Über die mobile ERP-App ist der Zugriff auf aktuelle Unternehmensdaten in Echtzeit möglich. Demzufolge können verbindliche Aussagen an jedem erdenklichen Ort getroffen werden. Fragen sind schnell beantwortet. In einem Wettbewerbsumfeld, das von engen Märkten gekennzeichnet ist, können mobile ERP-Apps den Unterschied ausmachen und für entscheidende Wettbewerbsvorteile sorgen. In jedem Fall aber bietet mobiles ERP die Option, schnelle Entscheidungen zu treffen. Wie sich der mobile ERP-Trend in der Praxis auswirkt, veranschaulichen drei Use-Cases.


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Mobile ERP-Apps im Außendienst

Mobile ERP-Systeme sorgen für mehr Effizienz in der Außendienststeuerung. Das spart nicht nur Zeit und Kosten, sondern ermöglicht es den Verantwortlichen alle Betriebsabläufe im Blick zu behalten. Zudem lassen sich Service-Einsätze effizienter planen und abschließen. Mobile Apps unterstützen die Außendienstprozesse und sorgen für Transparenz.

Für Mitarbeiter im Außendienst sind mobile ERP-Anwendungen ein echter Benefit im Kundengespräch. Stücklisten, Arbeitspläne, Liefertermine oder Preise: Der Zugriff in Echtzeit auf die aktuellen Unternehmensdaten hebt die Qualität des Kundengesprächs auf ein neues Niveau. Gleichzeitig erhöht der Einsatz mobiler ERP-Apps die Sicherheit. Durch den Zugriff auf Materialkosten, Rohstoffpreise und andere Einflussfaktoren lassen sich beispielsweise präzise Berechnungen vor Ort vornehmen.

Gleiches gilt für Rabatte oder Sonderkonditionen. Auch in diesem Bereich sind konkrete Aussagen im direkten Gespräch möglich. Das Wissen um aktuelle Informationen des Mahnwesens oder Servicefälle kann ebenfalls von Vorteil sein. In jedem Fall aber erspart mobiles ERP dem Außendienst bislang notwendige Doppeleingaben im Büro. Auch Eingaben über die Diktierfunktion des Smartphones sind möglich. Im Ergebnis lassen sich Projekte schneller realisieren. Damit wächst die Kundenzufriedenheit und der Außendienst kann sich um seine eigentliche Aufgabe kümmern.

 

Mobile Lagerverwaltung durch ERP-App

Kommissionieren, verpacken, versenden: Nicht nur die Lagerverwaltung großer Unternehmen profitiert vom mobilen ERP, sondern auch kleine und mittelständische Betriebe. Der Einsatz moderner Barcodescanner verbessert beispielsweise den physischen Warenfluss im Lager und minimiert gleichzeitig den Arbeitsaufwand durch automatisierte Prozesse und Workflows. Dies geschieht beispielsweise über die ERP-Erfassung im Wareneingang. Werden Waren entnommen und kommissioniert, dann erfolgt eine weitere Scanner-Erfassung – der Bestand im ERP-System wird in Echtzeit ausgebucht.

Was einfach klingt, hat enorme Auswirkungen auf die Lagerverwaltung. Mithilfe mobiler Apps stehen unternehmensweit immer aktuelle Informationen über Warenbestände zur Hand. Folglich sind verlässliche Aussagen über Liefertermine und Lieferfähigkeit mit hoher Präzision möglich. Gleichzeitig sorgen digitalisierte Prozesse für den Wegfall von papierbasierten Picklisten und ähnlichen anachronistisch anmutenden Abläufen. Mobile Anwendungen in Lager und Versand halten diese Informationen auf digitaler Grundlage vor und verbessern damit nicht nur den Informationsfluss, sondern auch die Effizienz. Im Ergebnis spart die mobile Lagerverwaltung durch ERP-Apps weit mehr als Papier ein. Die digitale Warenwirtschaft spart Zeit und Geld. Daraus resultiert zudem die Möglichkeit, Lagerbestände zu reduzieren.

 

Mobile ERP in der Auftragsabwicklung

Die Auftragsabwicklung des klassischen ERP ist vielerorts immer noch sehr papierlastig. Die Anbindung mobiler ERP-Apps an die Software schafft mehr Effektivität und ermöglicht gleichzeitig mehr Effizienz. Im Ergebnis sorgt das einerseits für sinkenden Papierverbrauch und andererseits für reibungslose Abläufe auf digitaler Grundlage. So erfolgt die Auftragseingabe beispielsweise bei mobilen ERP-Lösungen nur noch digital. Damit sind die entsprechenden Informationen sofort unternehmensweit verfügbar.

Interner Profiteur ist der Vertrieb. Er kann Aufträge unmittelbar erfassen und verfügt über alle erforderlichen Kundenstammdaten. Doppeleingaben entfallen. Das spart Zeit und Geld. In der Folge beschleunigen sich Prozesse und Abläufe. Gleichzeitig sorgen mobile ERP-Lösungen für ein Höchstmaß an Transparenz, denn: Der jeweilige Bearbeitungsstatus eines Auftrags ist jederzeit einsehbar – und zwar in Echtzeit.

 

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Haufe X360 mobile ERP

Anbieter wie Haufe X360 haben die Anbindung mobiler ERP-Apps an die eigene Software seit geraumer Zeit realisiert. Die Integration moderner Mobile Devices wie Smartphone und Tablet ist vollständig umgesetzt. Anwendern stehen kostenlose Apps für die mobilen Betriebssysteme Android (Google) und iOS (Apple) zur Verfügung. Damit zählt Haufe X360 zu den wenigen Software-Anbietern, die ihren Kunden in der Cloud derzeit mit mobilen Apps die gleichen Informationen bereitstellen wie über den klassischen Browser.

Der Wechsel auf die Plattform Haufe X360 ist in nur wenigen Wochen zu realisieren. Im Ergebnis sorgt der Einstieg in ein Cloud-basiertes mobiles ERP für automatisierte Geschäftsprozesse. Der Einsatz mobiler ERP-Apps spart bis zu 35 Prozent der Kosten und führt zu Produktivitätssteigerungen von bis zu 50 Prozent. Das Haufe ERP-System zeichnet sich durch eine 99,5-prozentige Verfügbarkeit aus. Darüber hinaus gewichtet die Cloud-Lösung von Haufe X360 das Thema ERP Sicherheit sehr hoch. Unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen werden alle Daten in deutschen Rechenzentren gehostet.


Fazit

Zukunftssichere ERP-Lösungen kommen ohne die Anbindung mobiler Endgeräte nicht mehr aus. Unternehmen sind gut beraten, entsprechende Funktionen im Lastenheft zu vermerken. Mobile ERP-Lösungen bieten die Möglichkeit, relevante Daten unmittelbar am Ort des Geschehens zu erfassen.

Über mobile Applikationen erhalten Mitarbeitende Zugriff auf das ERP, die bis dato keine Möglichkeit dazu hatten. Cloud-basierte ERP-Lösungen wie Haufe X360 bilden den vollen Funktionsumfang über Apps auch für mobile Endgeräte an. Das ermöglicht den Echtzeit-Zugang von überall aus. Im Ergebnis steigern mobile ERP die Flexibilität, Schnelligkeit und Produktivität. Das sorgt für zufriedene Kunden.

 

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